3D-Modellierung im archäologischen Kontext

3D-Modell einer altertümlichen Ruine

Programminfo:

Derzeit werden fast alle Neubauplanungen im Bauwesen dreidimensional durchgeführt. Doch lässt sich das Arbeiten in 3D auch auf bestehende Gebäude anwenden? Vielleicht sogar im Bereich der Archäologie?

In unserem Vortrag bekommen Sie Einblicke in die Baubestandsaufnahme mit Laserscannern und die anschließende Modellierung in aktueller CAD-Software. Dabei werden modernste Messgeräte und deren Einsatz präsentiert sowie die Auswertung der Messdaten mit Hochleistungsrechnern demonstriert.

Im Anschluss daran stellen wir Ihnen die Vorteile einer detaillierten 3D-Modellierung als Grundlage für Beplanung und Erforschung von Bauwerken anhand aktueller Projekte vor. Das erste ist ein Wohnhaus in Geithain/Sachsen, welches für die Sanierung und Umbauplanung gescannt und modelliert wurde. Das zweite Beispiel kommt aus der Archäologie. Hier wird ein Forschungsprojekt rund um die Villa Sette Bassi vorgestellt, welche eine der bekanntesten Villenanlagen in der Umgebung Roms ist. Dabei werden historische Dokumentationen und moderne Messdaten miteinander zu einer neuen Datengrundlage für die Erforschung der Anlage kombiniert, um eine Rekonstruktion der historischen Gebäude zu ermöglichen. Holger Evers