„Die Wetterseiten der Geschichte“ – Objekte als Zeugen historischen Klimawandels – eine digitale Ausstellung

Abbildung eines so genannten Guckkastenbildes des Hochwassers von 1784 in Würzburg. © Stadtarchiv Würzburg, Karten und Pläne B 88, gemeinfrei.
Hochwassermarken am Torbogen des Roten Baus in Würzburg. © Martin Bauch, 2020
Foto einer Flasche aus dem Jahre1540, so genannter Steinwein. Aus der Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist – Weingut. © Christof Herdt.
Guckkastenbild des Hochwassers von 1784 in Würzburg. © Stadtarchiv Würzburg, Karten und Pläne B 88, gemeinfrei.

Programminfo:

Der Klimawandel der Gegenwart und auch der Vergangenheit kann als solcher von Menschen nicht wahrgenommen werden. Was aber Menschen immer bemerkten, waren meteorologische Extremereignisse: Dürren, Hitzewellen, Starkniederschläge, Hochwasser, Kälteeinbrüche und Stürme. Diese Extreme haben in aller Regel aber nur indirekte Spuren im materiellen Erbe der Menschheit hinterlassen. Diese Überlieferung präsentiert die Ausstellung.

Die digitale GWZO-Ausstellung "Die Wetterseiten der Geschichte / Weathered History" bei Google Arts & Culture wurde kuratiert von Diana Lucia Feitsch (GWZO) und Dr. Martin Bauch (Freigeist-Nachwuchsforschungsgruppe »The Dantean Anomaly (1309-1321)« am GWZO).

Passend zu diesem Programmpunkt:

Video / 8 min
Meine Nacht

„Die Wetterseiten der Geschichte“ – Kurator*innen berichten über die Entstehung einer digitalen Ausstellung

Talkrunde
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa GWZO
Die Kurator*innen der Ausstellung geben einen detaillierten Einblick in die Entstehungsgeschichte der digitalen GWZO-Ausstellung „Die Wetterseiten der Geschichte“, die auf der Plattform von Google Arts & Culture besucht werden kann. Sie erklären ihre Beweggründe zur Erarbeitung dieser Ausstellung, berichten über die Schwierigkeiten bei der Suche nach Ausstellungsobjekten und stellen ihre persönlichen Lieblingsstücke vor. Dr. Martin Bauch und Diana Lucia Feitsch